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Ehrung für „Sheriff-Pfarrer“ Branko Blazincic

Kurzerhand eingesperrt hat der Gerasdorfer Pfarrer Branko Blazincic einen Mann, der in krimineller Absicht in den Pfarrhof eingedrungen war. So hat der Gottesmann die Festnahme des Täters ermöglicht. Auf Antrag des Gerasdorfer Landtagsabgeordneten Lukas Mandl bekam Blazincic nun eine Ehrung von den Polizeifreunden NÖ.

Ein Mann hatte sich Zutritt in den Pfarrhof von Gerasdorf verschafft und durchwühlte das Wohnzimmer. Doch das blieb dem Gerasdorfer Pfarrer Dipl.-Theol. Branko Blazincic nicht verborgen. Der Pfarrer drängte den Eindringling in ein Zimmer, sperrte zu und verständigte über den Notruf 133 sofort die Polizei. Die schnell eintreffenden Beamten konnten den Täter rasch festnehmen.

 

Das alles hat sich vor einigen Monaten zugetragen. Der Gerasdorfer Landtagsabgeordnete Mag. Lukas Mandl, der auch dem Vorstand der Polizeifreunde NÖ angehört, beantragte eine Ehrung für den unerschrockenen Gottesmann. Mitte Juni kam es im Rahmen eines Festaktes in der Landeshauptstadt St. Pölten zu der Ehrung für „Pfarrer Branko", wie er in seiner Gemeinde gerufen wird.

 

Mandl würdigte in seiner Laudatio das „beherzte Handeln" des Pfarrers. Der Abgeordnete erwähnte auch, dass der gebürtige Kroate Blazincic in seinem Heimatland in Zeiten der kommunistischen Diktatur selbst in Haft war - für seinen Glauben: „Wir leben in einem Rechtsstaat, weil bei uns Menschen nur nach einem fairen Verfahren in Haft kommen, und auch, weil bei uns niemand für seinen Glauben in Haft kommt."

 

Mandl erklärt: „Dieser Rechtsstaat wird täglich von den Frauen und Männern in der Polizei sowie von vielen Menschen in denBlaulichtorganisationen und in den anderen Institutionen unserer Republik verteidigt und aufrechterhalten. Aber es braucht auch Bürgerinnen und Bürger, die hinschauen und helfen." - In diesem Sinne wurden bei dem Festakt weitere Polizei- und Zivilpersonen geehrt.

 

Vertreter der Sicherheitsdienste betonten, dass es nicht notwendig sei, gleichsam „Heldentaten" zu verüben, also sich in Gefahr zu begeben. Es reiche auch ein Anruf beim Polizei-Notruf 133, um einen Verdacht zu melden. Wichtig sei, „mit offenen Augen durch die Welt zu gehen".



15.06.2012

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